Erfahrungsberichte, Geschichten, Leserbriefe, ...



Hallo,

am 1 Mai wurde Marnie, geb. Nov. '98 zu uns nach Herford gebracht. "Zu uns", d.h.: mein Freund und ich und nicht zu vergessen unsere 10 jährige Hündin Jenny. Wir leben in Herford in einem Haus mit eingezäuntem Grundstück. Außerdem leben meine Eltern, ebenfalls Tierfreunde, mit uns unter einem Dach.

Schon Anfang des Jahres haben wir uns überlegt einen Zweithund zu holen. Ich hatte jedoch bedenken wegen meiner Hündin, da wir sie schon so lange haben. Unsere Tierärztin gab uns allerdings Mut, den Schritt zu wagen. Auf Grund unserer Anforderungen ( katzen-, hundeverträglich, kinderlieb) , haben wir mehr oder weniger erfolglos die Tierheime unserer Region abgeklappert.

So schwer haben wir uns das nicht vorgestellt!!!

Da wir aber auch oft "Tiere suchen ein Zuhause" schauen, wobei häufig vom Tierschutz im Süden berichtet wird, kamen wir auf die Idee im Internet zu forschen. Ja und so kamen wir auf Marnie, sie war auf einer Pflegestelle bei Frau Kamm. Dort hatte sie schon ein paar Kilos zugenommen. Frau Kamm hat durch ihre gute Arbeit, Marnie schon auf den richtigen Weg gebracht. Marnie ist zwar immer noch sehr ängstlich (gerade fremden Männern gegenüber, hat sie große Angst), aber von Tag zu Tag wird es immer besser. In der Wohnung ist sie sehr entspannt, am Liebsten liegt sie auf der Decke und kaut Schweineohren. Ansonsten genießt sie lange Spaziergänge, am Liebsten dort wo wenig Menschen sind, dann ist sie sehr glücklich und verspielt. Marnie ist sehr gerne im Garten, dort sind ihre Lieblingsspielzeuge Gartenhandschuhe, die durch die Luft geschleudert werden. Am Sonntag waren wir mit beiden Hunden an der Nordsee, wobei sie nach anfänglicher Scheu dann doch durch das Wasser planschte. Mit Jenny verträgt sie sich gut, obwohl sich Jenny gerne als Chefin aufspielt. Allerdings hat Jenny es geschafft Marnie zum Bellen zu animieren , nachdem eine ältere Dame am Zaun entlang ging. Wir haben uns gefreut und die Dame hat sich erschrocken.

Marnie geht es gut bei uns, bzw. wir glauben das sie glücklich ist. Es wird noch ein langer Weg sein, bis sie ihre Ängste abbaut, aber ich bin davon überzeugt, dass wir es schaffen. Vielen Dank für die Arbeit die sie im Süden leisten und ich hoffe, dass sie noch viele Tiere in gute Hände vermitteln können.

Adele M. und Karsten R.